Clash Miami

Da ich historische Spotstätten liebe und der International Speedway Miami Homestead sicherlich dazu gehört von vielen Finalrennen der Nascar Serie war klar, dass dieses Rennen auf meine Bucket-List kam. Wie es vor Ort war und auch ein kleiner Eindruck vom ersten T100 Race der Pro‘s dann lest hier weiter…

Ich konnte es nur als kurz Trip machen, so bin ich erst Freitag nach Miami geflogen. Kurz den Mietwagen abgeholt und dann 1,5 Stunden in den Süden gefahren. Auch wenn überall der Name Miami draufsteht, ist das Rennen eigentlich nicht in Miami. Je nach Verkehr ist es eben 1-1,5 Stunden Südlich von Miami und Miami Beach. Die Rennstrecke selber ist auch ca. 10km weit weg vom Homestead Downtown.
Ich kam im Hotel an baute mein Fahrrad auf kurzer Funktion-Check. Perfekt alles gut angekommen. Dann noch 2km die Beine etwas bewegt bei einem lockeren Lauf und ab ins Bett.

Samstag dann das übliche Vorbereitungsprogramm und diesmal auch noch zwei Rennen ansehen. So habe ich mir die beiden Rennen der T100 Serie angesehen. Auf der einen Seite cool live Vorort zu sein und man hat auch die Stars der Scene immer wieder dort rumlaufen sehen und auch mal einen Small Talk halten können, aber bis auf beim Schwimmen und am Zielkanal kam man nicht wirklich an die Strecke. Schade, denn so ein Stadion bietet doch die beste Möglichkeit dafür. Die Zuschaueranzahl vor Ort war auch überschaubar da wäre das sicher kein Problem.

In der Nacht zum Renntag wurden in den USA die Uhren auf Sommerzeit gestellt, also eine Stunde weniger Schlafen. Ein Glück das die Smart-Phones smart genug sind und trotzdem rechtzeitig der Wecker klingelt.
Schwimmen waren 2 Runden ohne Landgang mit Rolling Start. Die Wassertemperatur war 28°. Für mich zu warm und richtig schnell zu schwimmen. Das Wasser ist klar. Man sieht ab und zu ein Fisch, Krokodile habe sich zumindest nicht gezeigt aber am Rand ist etwas Gras und Gestrüpp, wo man evtl. man reinschwimmt.

Dann ein Lauf zur Wechselzone und ab aufs Rad. Eine Schleife über den Speedway führte uns auf die Straßen außerhalb der Rennstrecke. Dort waren 2 Runden zu fahren. Da waren aber viele Wendepunkte und 90° Kurven.  Dadurch kam man eigentlich nie weit weg, weil immer nur ca. 1-2km weg, dann zurück und in die nächste Straße und so weiter uns sofort. Vorteil man hat gesehen wo man im Feld liegt, Nachteil, langweilig und immer wieder antreten. Ich hatte gute Beine und konnte hier einiges Gut machen was ich beim Schwimmen verloren hatte. Dann ging es nochmal eine kurze Schleife auf dem Speedway in die Wechselzone. Die Radstrecke war leider kürzer als ausgeschrieben. Zudem merkte man schon die Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit.

Dann ging es auf die 2 Laufrunden auf dem Speedway. Schon auf den ersten Metern merkte man das es für mich bei den Bedingungen richtig hart werden wird. Gerade in den Passagen mit Rückenwind, also ohne kühlenden Wind, war es extrem. Ich passte das Tempo an. Insgeheim etwas mehr erhofft, aber egal Spaß hat es gemacht.

Danach direkt das Rad wieder verpackt und zum Airport. Kurzer Trip der einmal cool war, aber beim nächsten mal entweder länger ist oder die Miami Distanz dann länger ist.

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