Zum 50. mal sollte der Berlin Marathon stattfinden. Ein „Fest“ welches ich mir nicht entgehen lassen wollte. Dank Erdinger Alkohlfrei durfte ich mich als Mitglied im Erdinger Active Team sogar über einen kostenlosen Startplatz freuen.
Bei der Anreise ging dann so alles schief was irgendwie schief gehen konnte. Denn zu erst wurde der Flug am Freitag als verspätet gemeldet und dann nach 2 weiteren Stunden warten sogar gestrichen. So durfte ich zwar nochmal eine Nacht im eignen Bett schlafen, aber dafür wurde dann der Samstag ganz schön stressig. Um 6 Uhr ging es dann am Samstag wieder zum Flughafen. Diesmal klappte es. In Berlin angekommen, Mietwagen abgeholt und zur Unterkunft gefahren. Eine tolle Unterkunft genau in der Mitte zwischen Tempelhof (wo es die Startunterlagen gab) und Brandenburgertor (da wo der Start und das Ziel mehr oder weniger waren). Dann ging es zur Startunterlagenabholung und zur Marathonmesse um noch ein paar bekannte Gesichter zu treffen. Ein paar Meter wollte ich dann trotzdem noch laufen, auch wenn der Tag schon voll gepackt war. Abends dann noch Tom, einen meiner besten Kumpel, getroffen. Ein Restaurant das zum Jubiläum alle Speise zu 50% angeboten hatte. Perfekt, eine Pizza und einmal Nudeln für kleines Geld und lecker war es auch noch. Wir ihr euch vorstellen könnt, bin ich dann müde ins Bett gefallen.
Der Wecker klingelte, irgendwie versucht das Frühstück reinzu bekommen. Die Sachen in den Mietwagen geräumt und ab zum Start. Dank Mitglied im Erdinger Active Team durfte ich in deren Athleten Lounge. Dort gibt es eigene Kleideraufbewarung, eigene WCs und noch ein paar Snacks für davor und nach dem Lauf.
Dann ging auch alles sehr schnell bzw. waren auch die Wege lang. Aus der Lounge zu den vorderen Startplätzen brauchte man schon so ca. 20 Minuten. Im sommer war der Traum von einem schnellen Marathon geplatzt, beinahe stand der Start auf der Kippe. Als klar war das es doch geht, waren dann glücklicherweise 2 Monate perfektes Training möglich. Eigentlich zu wenig für richtig schnelles laufen, aber auf der anderen Seite auch gut, weil es gut lief und meine Lebenskilometer plus Erfahrung auch positiv auswirken. Da dann auch das Wetter perfekt war, habe mein Trainer und ich beschlossen es zu riskieren und auf unter 3 Stunden anzulaufen. Nicht mit hohen Risiko, eher wenn ich es durchlaufen kann auf konstanter Speed. Bis Halbmarathon lief auch alles gut, aber ich merkte die Beine dann doch schon und wusste das es hart werden wird. Ich kämpfte, aber ab Kilometer 30 war klar das es nichts werden würde mit der 2 vorne. Trotzdem wollte ich noch alles rausholen, aber die Beine wurden immer schwerer und schwerer. Am Ende war es eine 3:08 mit der ich Happy bin. Wäre ich auf 3:05 oder 3:10 gelaufen und kätte das (gleiche) erreicht, hätte ich mir sicher vorgeworfen es nicht probiert zu haben.

In der Lounge noch den ein oder anderen Geschichtchen des Tages ausgetauscht, natürlich bei einen Erdinger Alkoholfrei. Dann ging es wieder zu meinem Kumpel. Erst im Jacuzzi etwas die Regeneration eingeläutet und danach wieder in das Restaurant vom vortag, diesmal mit Steak.
Jetzt freue ich mich auf den New York Marathon, was ein Jubiläum werden wird.

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