HYROX Frankfurt

HYROX Frankfurt – mein Debüt zwischen Anspruch und Realität

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Auch wenn meine Vorbereitung – ähnlich wie schon beim Halbmarathon in Tübingen – nicht so lief wie gewünscht, stand ich gesund an der Startlinie beim HYROX Frankfurt. Und das war für mich die wichtigste Voraussetzung.

Was folgte, war weniger eine klassische Grenzerfahrung, sondern vor allem eine neue sportliche Erfahrung, mit der ich so nicht gerechnet hatte.

Der Wettkampf begann in der Messehalle mit mehreren Startwellen, spürbarer Spannung und einer gewissen Vorfreude. Vor dem Start habe ich noch etwas gegessen und getrunken und die Zeit genutzt, mir alle Stationen genau anzuschauen. Im Warm-up-Bereich konnte ich einige Übungen ausprobieren – sinnvoll, denn nicht jede Station hatte ich zuvor wirklich selbst gemacht bzw trainieren können. Zu diesem Zeitpunkt fühlte sich alles noch überraschend gut an.

Der Start verlief solide: Die erste Laufrunde war okay.
Auch der Ski-Ergometer als erste Station stellte noch kein großes Problem dar.

Doch spätestens beim Schlitten schieben und Schlitten ziehen wurde mir klar, worauf ich mich eingelassen hatte. Hier fehlten nicht nur Technik und spezifische Kraft, sondern vor allem Erfahrung. HYROX ist kompromisslos ehrlich – und genau das habe ich an diesem Tag gespürt. Das Laufen entwickelte sich zunehmend zur Erholung zwischen den Stationen.

Mein ursprünglicher Plan, den Wettkampf etwas schneller anzugehen, musste unterwegs mehrfach angepasst werden. Stattdessen ging es ums Durchbeißen, um konstantes Weiterarbeiten und darum, nicht stehen zu bleiben. Schön war das nicht immer – aber effektiv.

Am Ende habe ich mich genau so bis ins Ziel gearbeitet.
Ohne Bestzeit, aber mit Stolz.

Ich kann von mir behaupten, an diesem Tag eine neue Sportart kennengelernt zu haben – und gleichzeitig das Debüt und das (vorläufige) Karriereende von HYROX Wettkämpfen gefeiert zu haben. HYROX Frankfurt war intensiv, lehrreich und definitiv eine Erfahrung wert.

Ob ich noch einmal an den Start gehe?
Eher unwahrscheinlich, auch wenn ich das Krafttraining beibehalten möchte.
Aber bereut habe ich diese Erfahrung keine Sekunde.

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