Mit dem bekannten Hit von Frank Sinatra ging es für mich auf meinen 30. Marathon. 17 davon waren in einer Langdistanz und dieser New York Marathon war mein 13. Einzel-Marathon. Es gibt noch ein weiters Zahlenspiel warum dieser Marathon etwas besonders war. Das uns mehr von dem tollen Wochenende lest ihr in den folgenden Zeilen.
Am Donnerstag ging es mit dem Flieger nach New York. Am JFK Flughafen war erstmal Geduld gefragt, denn ca. 2,5h dauerte es in der Passkontrolle. Als das geschafft war, ging es per Bahn nach Manhatten. Schnell im Hotel die Koffer abgestellt ging es noch zur Startnummernausgabe und auf die Marathonmesse. Danach noch einen Burger gegessen und ab ins Bett.
Freitag war noch etwas Ruhe, dann shoppen, ein kleiner Lauf im Central Park und Abends ins Musical, alles am Times Square bis auf das Läufchen und damit nicht soviel Rennerei. Am Samstag startete mit eine Morgenlauf den ich an der Südspitze Manhattens gemacht habe. Der Rest des Tages war dann ruhig.

Der Marathon Tag. Der startet in New York früh, denn alle Teilnehmer müssen nach Staten Island. So klingelte der Wecker um 4 Uhr, dank der Zeitumstellung auf die Winterzeit in den USA nicht ganz so schlimm. Ca. 4:50 Uhr liefen wir am Hotel los. Wir? Ja, meine Frau ist auch mitgelaufen. Um 5:15 saßen wir im Bus. Gegen 6 Uhr waren wir dann am Startbereich. Dann hieß es warten. Da es keine Kleiderabgabe gibt muss mann es Spenden/wegwerfen oder auf den Marathon mitnehmen. Das alles war bekannt, ebenso das es dort morgens kalt ist. Warm angezogen war das kein Problem, einige andere haben das etwas unterschätzt und haben schon Kräfte gelassen. Um 8:10 Uhr durfte ich dann ich den Startblock. 8:50 Uhr wurden das der ganze Block der Welle 1 (von 5 Wellen – alle 35 min start) auf die Brücke geführt. 9:10 Uhr erklang der Song New York, New York und es ging los.
Ich wollte „Party-Pace“ laufen, weil ich den Lauf genießen und dabei viel Spaß haben wollte. So ging es mit einem Schnit 4:40/4:45 los. Von Staten Islang ging es nach Brooklyn. Dort war die Stimmung am Straßenrand grandios. Weiter ging es in dieser Mega Stimmung, auf der Brücke nach Queens passierte man die Halbmarathon Marke. Bei Kilometer 25 hörte hörte man schon von der Brücke die Stimmung auf der 1st Avenue. Da ist die Stimmung bekanntlich gut, da dort die ganzen mitgereisten Fans zum Erstenmal stehen. Nicht nur wegen der bis dahin zurückgelegten Distanz geht hier es dann richtig los, denn die lange Avenue ist nicht ewig lang sondern auch extrem hügelig. Irgendwann erreicht man dann auch den fünften Stadtteil The Bronx. Dort eine kleine Schleife und dann zurück nach Manhatten auf den letzten „schweren“ Teil des Marathon. Es geht lange berhoch und dann in den Central Park mit ein paar weitern Hügeln. Bei ca. 40 Kilometern kommt man langsam zum Plaza Hotel und darf recht abbiegen. Das Ziel kommt näher. Dort auf der Straße stehen die Menschen nicht nur 2 oder 3 Reihig, meinsten sogar 5 Reihig. Gänsehaut!! Dann nochmal recht, wieder in den Central Park und dann noch 500m zum Ziel und es ist geschafft.
Dann kommen zwar noch ein paar lange Meter bis man aus dem Zielbereich rauskommt, aber ab dort wird man gefeiert wenn man mit der Finisher Medaille durch New York läuft. Das kann man nur enpfehlen.
Bis auf die letzte 5km, wo die Beine etwas schwer wurden, aber selbst da konnte ich den Marathon voll genießen und Spaß haben. So war das Geburtstagswochenende voll gelungen und mit 42 kann man ja auch mal 42 km laufen 😉

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