Mittlerweile ein Klassiker im Rennkalender und somit wurde es endlich Zeit dort mal zu starten. Wie es war, lest ihr in diesem Blog.
Vor ein paar Wochen war ich zum Training schon mal vor Ort und hatte mir die Radstrecke angesehen. Eins war klar, ich kannte die Runde und wusste das es zumindest einmal richtig knackig pro Runde hoch geht. Der Rest würde aber dann Wetter abhängig sein, wie schwierig es dann wirklich werden würde. Aber jetzt zum Renntag.
Mit Start an einem Samstag um 13:30 Uhr war es in meinen Augen Familien und Wochenendfreundlich. Bei der Wettkampfbesprechung wurde es dann gesagt das es wohl die besten Bedingungen bei der 23. Auflage in der Historie geben würde. Das machte die Kleidungswahl einfach oder doch schwierig. Es waren ca. 14-16 Grad und die Sonne machte es gefühlt nochmal wärmer, aber im Schatten und dann nach dem ersten Lauf geschwitzt auf Rad ließen mich dann doch ein dünnes Langarm Hemd unter den Renneinteiler ziehen. Beine kurz war absolut kein Problem. Der erste Lauf über 5km war fast durchgängig auf Asphalt. Nach ca. 3km ging es kurz hoch und dort war etwas kies und Matsch, aber ansonsten keinerlei Schwierigkeiten. Ich wollte eine 4er Schnitt pro Kilometer laufen was mir gut gelang. Dann das erste mal Wechselzone in 2025. Schuhe Wechseln, dann Stirnband und Weste an (hatte mich dann für die sichere Variante entschieden) und den Helm auf. Klappte eigentlich ganz gut. Es gab eine MTB und eine Gravel Bike Wertung. Ich hatte mich fürs Gravel Bike entschieden, denn das Stevens Camino macht einfach zu viel Spaß aktuell. Bei den Bedingungen auch das schnellere Bike, was aber aufgrund der separaten Wertung auch egal war. Ich fand ziemlich schnell einen guten Rhythmus und machte ein paar Positionen gut. Ein paar Staffelstarter flogen noch an mir vorbei. 2 Runden mit jeweils ca. 7km und allen Untergründen (Wiese, Feldweg, Gravel, Teer und Matsch). Zurück in der Wechselzone lief ich erstmal an meinen Platz vorbei. Dafür gibt es solche ersten Rennen. Der Rest vom Wechsel lief dann wieder ordentlich. Dann gab es einen Rundkurs von einem Kilometer plus ca. 200m zum beginn der Runde. Dort ging es erst kurz über eine Wiese, dann auf einen Trail der noch recht gut ging aber immer Matschiger wurde. Dann gab es ein kleines Bergauf Stück, das extrem matschig war. Von dort dann über Teer zurück. Die 4 Runden waren Kräfte raubend. Ich konnte sie trotzdem recht gleichmäßig gestalten. Als 4. In der Gravel Bike Wertung und erster meiner AK konnte ich die Ziellinie überqueren. Gebe es eine Gesamt Wertung ohne Biketeilung das wäre es was zwischen 20-25. Gewesen.

Das Wetter machte es natürlich zu einem Fest und auch weil die Siegerehrung zügig und zeitnah durchgezogen wurde für mich ein tolles Event. Kein großer SchnickSchnack einfach Racing mit tollen Strecken und tollem Rahmenprogramm.

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