War Eagle Run Fest 5k

Ich war mal wieder in den USA. Ich hatte lange gesucht ob es einen Laufwettkampf an dem Wochenende gibt. Entweder ich hatte diesen übersehen oder eben erst später gefunden. Egal, er war genau nach meinem Geschmack. Frühe Startzeit und das Ziel in einem der größten Stadions der USA. Hier passen ca. 88.000 Zuschauer rein, wenn das heimische Collage Football Team spielt. Aber jetzt zum Lauf…

Der Lauf fand auf dem Geländer der Universität in Auburn/Alabama. Start war um 7:30 Uhr. Dank der unterschiedlichen Zeitzonen Georgia/Alabama musste ich nicht ganz so früh aufstehen um die ca. 80 Meilen nach Auburn zu fahren. Angekommen erstmal ein Blick in das riesige Stadion geworfen. Flutlicht und die riesige Videowand waren die Lichtquellen. Als ich die Unterlagen hatte ging so langsam die Sonne auf. Was mir an den Rennen in den USA gefällt ist, das dabei sein und Stolz es zu machen nicht als angeben gesehen wird. Dort ist man bei Familie und Freunden einfach der Held und das nur weil man es macht. Natürlich gibt es dort auch Neid, aber im großen und Ganzen feiert man sich und lässt sich feiern. Egal ob mit schneller oder langsamer Zeit, Finisher Shirt an und Medaille um den Hals und feiern lassen. Aber zurück vor den Lauf. Um 7:00 Uhr startete der Halbmarathon. Start war vor dem Stadion. Was in den USA nicht fehlen die Nationalhymne. 7:30 Uhr dann Start für die 5km. Ein Blick in die Ergebnislisten der letzten Jahre zeigte, dass es bei dieser Universität ein guten Track&Field bzw. Cross Lauf Team gibt und Siegerzeiten zwischen 15-16 Minuten standard sind. So waren auch ein paar verdächtig Schnelle in der ersten Reihe. Der erste Kilometer ging hauptsächlich bergab, so war dieser nach 3:30min hinter uns. Wo es runter geht muss es auch wieder hoch gehen. Der Kurs war schwieriger als gedacht. Ein paar der jungen Wilden konnte ich noch überholen. Dann kam das Stadion wieder näher. Nochmal ein paar Meter hoch und dann links durch einen Gang ins Stadion. Ziel war auf der 50 Yard Linie. Mit 19:16 min für 4,9km (auf der Uhr gemessen) war ich zufrieden. In den USA gibt es noch eine 40+ Master Wertung. Wenn man diese gewinnt wird man nicht in der Altersklasse aufgeführt. Die hatte ein 45 jähriger gewonnen. Ich war also der 2. bei den Masters, da es bei diesem Lauf aber nur Overall bei den Masters gab, hatte ich Platz eins bei den 40-44 Jährigen belegt. So könnte ich neben der finisher Medaille noch eine Siger Medaille mit nach Hause nehmen.
An die Zielverpflegung mit Bratwürsten Hotdogs und 8 Uhr morgen muss ich mich aber noch gewöhnen.

Fazit: Ich liebe die (kleinen) Events in den USA, auch wenn Sie vergleichweise Teuer zu denen hier in Europa sind. Deshalb gibt es hier auch klar eine Empfehlung.

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