IRONMAN Maryland

Meine Reise führte mich zum Ironman Maryland, ein Rennen nur für Amateure. Von den Zeiten der letzten Jahre konnte ich von Hawaii träumen.

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So war ich rechtzeitig angereist und bin Dienstags ein Teil der radstrecke abgeradelt. Davon stand einiges unter Wasser. Am Mittwoch gab es den letzten Trainingslauf, bei sehr schwülem Wetter. Also beides nicht unbedingt gut. Am Donnerstag wurde auch noch kurz das Wasser getestet. Dieses Jahr wohl ohne Quallen. Bei der Wettkampf besprechung wurde schon angedeutet das sich die Radstrecke ändern wird. Am Freitag nochmal kurz das Bike getestet und den neuen Abzweig der Änderung angeschaut, Rad eingecheckt und viele Nudeln verputzt.

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Samstag war dann der große Tag. Rollingstart bedeutete das ich ca. 6:49 in Wasser gesprungen bin. Irgendwie haben ich die ersten 1000m noch geschlafen, fand kein Rhytmus usw. Erst als ich dann in eine kleine Qualle gegriffen habe (ja, anscheinend hatte sich doch noch 2-3 Stück im Chesapeak River verirrt) wurde ich „wach“ und das Rennen ging für mich los. Dann der erste Schock kurz vor dem Ausstieg als mir ein Schwimmer entgegen kam, der muss sich wohl verschwommen haben. Dann der 2. Schock die Zeit auf der Uhr. Beim zweiten Blick auf die Distanz war es dann doh nicht so übel. Die Veranstalter waren wohl mit den Bojen nicht so genau und haben uns ca. 200m mehr planschen lassen.

Dann ging es aufs Rad. Da hatte ich das ganze Jahr schon eine gute Form und ich fand auch gleich einen guten Rhytmus. So fuhr ich sehr solide 1,5 Runden, meinsten sehr einsam. erst ab der 2. Runde wurde durch das Überrunden wieder voller. Der Rücken machte sich auch schon seit einiger Zeit bemerkbar. 180km nur Flach im Aerolenker sind auch nicht einfach und bringen eine gewisse Challenge mit sich, vorallem wenn dann noch Wind hinzukam. Und der kam und das fast nur noch von vorne. So wurde mehr oder eder jeder auf der letzten halben Runde langsamer (im Schnitt ist dort jeder ca. 2 Meilen/Stunde langsamer geradelt).

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So wechselte ich als 8. in der AK und ca. 50. Gesamt zum laufen. Dort musste ich mich Anfangs bremsen und es lief auch recht gut auf den ersten Kilometern. So konnte ich die erste von 2,5 Runden solide laufen und war für mich gut im Plan. Doch leider haben mich irgendiwe immer nur Läufer überholt die in meiner AK waren und die ich überholt habe (also die langsam geplatzt sind) waren eben jünger oder älter. Somit bin ich aus den TopTen rausgefallen. Dazu kam noch das bei KM 25 mit auf einmal die Ernährung an den Verpflegungstellen nicht bekam. Speziell bei einer gab es extrem gechlortes Wasser plus eine Iso Geschmaksrichtung die mir nicht lag und es auch nur dort gab. In der Runde zuvor hatte ich dort nur etwas Wasser und Cola genommen.

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So musste ich das bei KM 30 das stille Örtschen aufsuchen. Danach war dann auch die Luft raus und der letzte Wille zum „Beißen“ war auch nicht mehr ganz da. So wurde die letzte 0,5 Runde im Tempo absolviert bei der auch noch etwas von der guten Stimmung aufgenommen werden konnte. So finishte ich knapp über 10 Stunden als 69. Gesamt und 14. in der AK. Meine beiden jeweils besten Platzierungen bei einem Ironman.

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Leider habe ich meine beiden Ziele verpasst, aber nach einer Nacht schlafen nin ich dann doch recht zufrieden wenn man so auf das Jahr zurück blickt wie auch die Vorbereitung lief. So bleibt Hawaii weiterhin ein Traum.

Fazit: Der Ironman Maryland ist auf jeden Fall eine Reise Wert. Tolle Landschaft und tolle Gastfreundschaft in Cambridge/MD wo Start und Ziel des Wettkampfes ist.

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