Silvesterlauf Griesheim

In einem sind sich alle Teilnehmer einig, Danke TUS Griesheim Leichtathletik, das ihr trotz aller Vorgaben und auch kurzfristigen Änderungen den Mut hattet die Veranstalltung auch mit nur 250 Teilnehmern durchzuziehen. Wie es mir bei mir lief, lest ihr in den kommenden Zeilen.

Nachdem ein Silvesterlauf nach dem anderen abgesagt wurde, habe ich mich in Griesheim angemeldet. Irgendwann war auch da die Hoffnung sehr gering das er stattfindet, aber als dann ein paar Tage vorher die Meldung kam „wir machen das Ding auch mit nur 250 Teilnehmer“ war ich happy. Klar war der Lauf schon der Hauptgrund, aber auch nochmal ein paar Freunde aus der Region treffen wo ich aufgewachsen bin. Warum ich „nur“ 5km gelaufen bin? Ganz einfach, der früheren Startzeit war dies geschuldet. Ich musste ja noch zurück nach Sindelfingen. Wäre der 10km Lauf zur gleichen Zeit oder er wäre der erste Lauf gewesen dann wäre ich auf dieser Distanz gestartet.

Pünklich, trotz Vollsperrung auf der Autobahn, war ich Vorort. Startnummer und Glückskeks abgeholt und dann warten bis zum Startschuss. Die Zeit verging aber wie im Flug weil ich mich immer wieder mit Freunden unterhalten konnte. Dann noch warmlaufen. Das ist wichtig für mich umso kürzer die Distanzen sind.

11:15 Uhr pünkltch der Startschuss und ein Teilnehmer ist losgerannt als ob es brennt oder er Weltrekord laufen möchte. Auch ich war laut Uhr etwas zu schnell im Vergleich was ich mir vorgenommen habe. Bis Kilometer 1 waren noch 3 Läufer mehr oder weniger bei mir. Bis Kilometer 2,5 konnte der „Feuerwehrmann“ den auf den ersten 200m herausgelaufenen Vorsprung halten. Dann schmolz der dahin und bei ca. Kilometer 3 habe ich die Führung übernommen, aber im Schatten von mir war noch ein junger Läufer. 700m vor dem Ziel hatte dieser dann einen eher langen Spurt durchgezogen dem ich nichts dagegen zusetzen hatte. Im Ziel waren dann 20 Sekunden zwischen uns. Die hätte ich nicht zulaufen bzw mit laufen können. Ich weiß ja was ich an Training oder eben kein Training im Dezember in den Beinen hatte. Ich bin nicht traurig das es nicht zum Sieg gereicht hat. Ich bin Glücklich das ich zweiter Gesamt geworden bin. Wäre der „Feuerwehrmann/vermeintliche Weltrekordler“ nicht so los gesprintet und hätte den Sprint am Ende gemacht wäre ich sicher nur dritter geworden.

Fazit: So wie es schon in der Presse (u.a. Darmstädter Echo) zu lesen war, einfach ein coole Veranstaltung. Für „kleines Startgeld“ eine Startnummer mit einer tollen Strecke durch den Wald und im Ziel noch ein bisschen was zum Trinken und etwas Obst. Das ist was manchmal einfach reicht. Es muss nicht immer die Innenstadt sein wo das Startgelt ein vielfaches ist. Ich komme wieder!

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