The Championship

Ein Rennen was von der ersten Austratung sofort auf meine Bucketlist gekommen ist. Vor Corona lag der Fokus noch auf andere Rennen, dann kam Corona und dann kam 2021 wo Challenge Rennen irgendwie etwas sicherer waren. Somit habe ich es erst in Davos probiert, da war viel Pech dabei mit Radsturz im Vorfeld und dem Wetter am Renntag. Dann Clash Daytona, nur 2 Wochen nach dem Ironman Cozumel, war die nächste Möglichkeit. Mit Platz 7 knapp am direkten Qualiplatz vorbei, aber ein paar Wochen später kam die Mail. Da musste ich nicht lange überlegen.

Die Vorzeichen bzw. die Vorbereitung auf das Rennen war alles andere als optimal, aber wenn man schonmal als Agegrouper Qualifiziert ist und es keine Gesundheitlichen bedenken gibt dann startet man auch wenn man nicht zu 100% in Form ist. So bin ich die lange Strecke nach Samorin gefahren. Auch diese Anreise lief nicht komplett Stressfrei. Egal angekommen bin ich. Letzte Check auf dem Rad, lief gut.

Mit einer Startzeit von 10:20 Uhr konnte man für länger Triathlondistanzen mal richtig „ausschlafen“. Als letzte Startgruppe von THE CHAMPIONSHIP ging meine und die Alterklasse darüber ins Rennen. Obwohl ich bewusst ganz am Rand war, aufgrund von Strömung und dem gekloppe aus dem Weg zu gehen, war ich doch irgendwie mittendrin. Der Weg zog sich und auf einmal war ich irgendiwe alleine. Trotz das ich knapp an jeder Boje vorbei geschwommen bin. War ich so schlecht oder die anderen Qualifizierten so gut? Der Rückweg war auch nicht besser. Die leicht schräge Strömung von hinten hilf mir auch nicht. Nach 36 Minuten war ich aus dem Wasser. Zum Glück hatte die Uhr auch ca. 200m mehr angezeigt. Damit war die Zeit nicht ganz so schlecht auch wenn sie von meinen Topwerten weit weg war.
Dann ging es ab aufs Rad. Dort habe ich im Vergleich zu Florida etwas mehr druck auf die Pedale gegeben. Ziel war es ca. 200 Watt im Schnitt zufahren. Komisch war ich habe auf den ersten 30kmm so gut wie niemanden gesehen. Wurde nicht überholt und habe auch ganz wenige eingesammelt. Lag vermutlich am starken Rückenwind, da war es für alle leicht schnell zufahren. Nach 1:05 Stunden war ich am Wendepunkt. Auf den letzten Kilometern vor dem Wendepunkt kamen mir viele Athleten entgegen somit war ich doch nicht alleine. Auch als ich auf dem Rückweg war kamen mir noch einige entgegen. Somit war ich auch nicht letzter. Aber jetzt ging es 46,5km gegen den Wind. Immer noch 200 Watt auf der Kette aber 15km/h weniger auf dem Tacho. Nach ca. 2:30 und ca. 93 Kilometern war ich wieder in der Wechselzone.

5 min/km war meine Pace die ich laufen wollte nach den langen Wochen ohne vernünftiges Training. Der Plan ging auf. Mit dem war ich Happy, weil ich wusste auch unter welchen Umständen es erreicht wurde. Über das Training davor habe ich genug Worte geschrieben, aber auch der Untergrund in Samorin (was vorher ja bekannt war) ist nicht einfach zulaufen. Mit Sand und Wiese für ca. 50-60 Streck Strecke wird auch mehr Kraft benötigt. Dazu kam das es nur 2 Verpflegungsstellen gab auf den ca. 6,5km Runde. Bei der Hitze grenzwertig. Somit Happy mit dem Resultat. Haken an THE CHAMPIONSHIP. Tolles Erlebnis, aber ob ich nochmal dort Starte eher nein, dafür müsste sie umziehen.

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